Die "Tierhilfe Ibiza - Ayuda a los animales de Ibiza e.V." mit dem angeschlossenen Gnadenhof für Tiere, ist ein in Deutschland eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit und ist besonders förderungswürdig. Der Verein hilft nicht nur ausschliesslich Tieren in und aus Ibiza. Wir helfen überall dort, wo Tiere unsere Hilfe dringend benötigen!

Letzte Chance für verwaiste Tiere aus dem In- und Ausland

Die Auffangstation und der Gnadenhof "Korweiler - Mühle". Die Auffangstation dient verwaisten Tieren vorrübergehend als sicheres Heim, bis sie ein endgültiges zu Hause gefunden haben. Leider haben nicht alle Tiere das Glück, eine eigene Familie zu finden. Dies bedeutet: "Betreuung auf Lebenszeit." Manche Hunde, Katzen oder Pferde verbringen ihre letzten Jahre bei uns auf dem Gnadenhof "Korweiler - Mühle". Dies trifft vor allem ältere, kranke und manchmal auch verhaltensauffällige Tiere. Tiere eben, die "nicht problemlos" sind, mehr Zeit und Zuwendung als andere benötigen und die sich nicht als "Idealtier" präsentieren können.

Unser Hauptaugenmerk gilt daher dem Gnadenhof! Mittlerweile ist aus dem kleinen Gnadenhof eine "Seniorenresidenz für Tiere"entstanden. Die Nachfrage nach freien Plätzen ist gross. Selbst Tierheime kommen immer wieder auf uns zu, da diese oft nicht in der Lage sind, alte und behinderte Tiere artgerecht zu halten und zu versorgen. Damit auch diese Tiere weiterhin sorglos leben können und die "Seniorenresidenz für Tiere" seine ehemaligen Ideale und Ziele weiter verfolgen kann, sind wir dringend auch auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen!




Montag, 6. September 2010

Wieder einmal mussten wir schweren Herzens einen unserer Schützlinge über die Regenbogenbrücke begleiten...


Liebe Brunette, nicht einmal vier Wochen ist es her, dass wir uns von Sunny verabschieden mussten. Nun hast auch Du uns am 06.09.2010 für immer verlassen.


Als ehemaliger Straßenhund aus Athen kamst Du vor vielen Jahren zu uns auf den Gnadenhof. Dein damaliges Alter wusste keiner so genau. Abgemagert bis auf die Knochen, Leishmaniose, Borreliose und Ehrlichiose positiv getestet nahm ich Dich nach Deiner Ankunft am Flughafen Frankfurt in die Arme und versprach Dir, alles für Dich zu tun, damit Du wieder gesund wirst und ein glückliches Leben leben darfst. Eine Zukunft auf eine eigenen Familie blieb Dir aufgrund Deiner vielen Erkrankungen verwehrt, doch ich denke, dass Du Dich hier bei uns sehr wohl gefühlt hast.
Eine lange Zeit hat es gedauert bis Du zu Kräften kamst. Deine ruhige und zurückhaltende Art beeindruckte jeden. Für Dich gab es nur Deine Familie. Fremden gegenüber warst Du nicht sehr aufgeschlossen und bei Besuchern hast Du lieber aus der Ferne alles beobachtet. Tägliche Spaziergänge in der Natur und das Privileg im Bett schlafen zu dürfen hast Du sehr genossen.
Die letzten Jahre hattest Du immer wieder gesundheitliche Probleme. Diese waren auf die Borreliose - Erkrankung von damals zurück zu führen. Viele Tierarzttermine standen an, alles hast Du mit Bravour gemeistert und es gab immer einen Weg wie wir Dir helfen konnten.
Die letzten zwei Monate ging es Dir sehr gut. Du hast gut gefressen, mit Deinem Ball gespielt und dann plötzlich der Zusammenbruch. Es ging Dir von einem auf den anderen Tag sehr schlecht und leider waren wir dieses Mal machtlos. Ein Tumor, der Dir auf den Kehlkopf drückte, machte Dir das Atmen fast unmöglich und so haben wir Dich am 06.09. gehen lassen. Friedlich bist Du eingeschlafen und wir sind sehr dankbar, dass wir Dich noch einige Jahre glücklich in unserer Familie erleben durften und Du nicht als Straßenhund auf Athens Strassen enden musstest.

Der leere Platz in meinem Bett wird mich immer an Dich erinnern!

Freitag, 3. September 2010

Die Arbeiten für den Untergrund des Pferdestalls haben begonnen...
Nachdem wir uns einige Tage die Berge von Schotter und Sand angeschaut haben und das Wetter endlich besser wurde, haben wir am 03.09. mit dem Unterbau für die Paddockplatten des Pferdestalls begonnen. Zum Glück erhielten wir tatkräftige Unterstützung von Dorothea. Unermüdlich schaufelten wir Schubkarre für Schubkarre voll und verteilten zuerst den Schotter und dann den Sand. Um zahlreiche Blasen an den Händen reicher, Kreuz und Nackenschmerzen inklusive sah man nach vier Tagen endlich einen kleinen Fortgang und zwischendurch gelacht haben wir auch! Es war schon bemerkenswert, was sich so alles in dem Schotter und Sand wieder gefunden hat.

Zwischendurch wurden noch Tierarzttermine, Versorgung von Mensch und Tier und viele andere Dinge erledigt. Auch einige private Termine konnten stattfinden, da wir ja einen "Hundesitter" hatten und nur dann beide das Haus verlassen können. Dorothea hat auch diese Aufgabe super gemeistert auch, wenn es ihr nicht ganz geheuer war. Ja, einen Gnadenhof mit 58 Tieren zu betreuen ist keine Kleinigkeit!!!
Nach der kompletten Fertigstellung werden wir nochmals berichten und danken nochmals herzlich den Menschen, die uns und unseren Tieren diesen Bau durch ihre finanzielle Hilfe ermöglicht haben. Nun kann der nächste Winter kommen und wir bzw. unsere Pferde können ihm gelassen entgegen blicken!


Montag, 23. August 2010

Der Umbau vom Carport zum Pferdestall ...
Sicherlich haben Sie die Hintergründe gelesen, warum wir unseren Carport zum winterfesten Pferdestall umfunktionieren mussten. Keine einfache Aufgabe, doch wir finden es ist ganz schön geworden und unsere Pferde haben sich letzten Winter sehr wohl darin gefühlt. Da uns leider die Zeit letztes Jahr fehlte und wir abgesehen von der Zeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung hatten, konnten wir keinen geeigneten Untergrund für die Pferde herstellen. Dies soll sich nun ändern...
Nach unzähligen Telefonaten mit verschiedenen Baufirmen haben wir endlich eine Firma gefunden, die die Möglichkeit gesehen hat uns das benötigte Material an Schotter und Sand zu bringen. Vielleicht kennen einige von Ihnen unseren Zufahrtsweg von der Hauptstrasse bis zur Korweiler-Mühle (schmal, ein Schlagloch nach dem anderen, durch den Regen sehr matschig usw. ja, eben ein nicht befestigter und von der Gemeinde immer noch nicht reparierter Waldweg!) Hinzu kommt noch, dass keinerlei Wendemöglichkeit besteht und der LKW nach dem Abladen den ca. 1km langen Waldweg rückwärts wieder hinaus bis zur Hauptstrasse fahren muss.
Doch am 21.08. war es soweit und alles hat geklappt. Nun warten 10 Tonnen Lavaschotter und 10 Tonnen Lavasand darauf, dass sie verarbeitet werden um anschließend die Paddockplatten für den Untergrund zu setzten. Keine leichte Arbeit!

Sonntag, 22. August 2010

Wir haben es dank Hilfe einiger Tierfreunde geschafft ...!

Ende des letzten Jahres waren wir sehr verzweifelt. Gleich mehreren Notfällen galt unsere ganze Aufmerksamkeit und die dadurch entstandenen Kosten stellten uns vor unlösbare Probleme.
Fast ein Jahr nun haben wir fleißig gespart um die offenen Rechnungen begleichen zu können. Jeden übrigen Cent zur Seite gelegt um den Unterstand (Bodenbelag) für unsere Pferde für den nächsten Winter winterfest zu machen und den Hunden auch im Winter genügend Auslauf (ohne Matsch) zu ermöglichen. Dies gelang uns jedoch nur, dank Hilfe einiger Tierfreunde, bei denen wir uns an dieser Stelle wirklich ganz herzlich bedanken möchten!
Familie Timm (Restaurant Kajüte) aus Hamburg versteigerte zu Gunsten des Vereins drei Großbildschirme und von Frau Schmidt und Frau F. erhielten wir eine großzügige Geldspende. Auch die Tierschutzinitiative Odenwald e.V. und die Stiftung Atlantis e.V. trugen in Form einer Geldspende zu diesem Gelingen maßgeblich bei.
Ohne die Hilfe dieser Menschen wäre es uns finanziell nie möglich gewesen die Unkosten zu decken und unser Vorhaben den Tieren ihren Lebensabend angenehmer zu gestalten wäre sicherlich ein Traum geblieben! Danke.


Mittwoch, 18. August 2010

Am 10.08.2010 war es wieder einmal soweit und unsere Tierärztinnen Frau Böhler und Frau Schmidt besuchten uns in der "Korweiler-Mühle" um nach dem Rechten zu sehen. Zum Glück spielte an diesem Tag das Wetter mit und wir konnten uns draußen aufhalten. Anfangs waren alle begeistert, endlich Besuch....! Doch die Euphorie bei einigen verflog sehr schnell als sie merkten, dass diese Besucher nicht nur zum vergnügen gekommen waren!
Der alte Mühlstein musste als Behandlungstisch herhalten und manch einer versuchte sich zu verstecken oder wollte schnellstens wieder den "Behandlungstisch" noch vor der Untersuchung wieder verlassen. Aber keine Chance.... gut zupacken war angesagt! Bei einigen Tieren musste Blut abgenommen werden, bei allen wurden die Zähne kontrolliert und für manche Tiere wurde zur weiteren Behandlung ein Termin zum Röntgen bzw. zum Ultraschall in der Praxis vereinbart.

Mittwoch, 11. August 2010

Lieber Sunny... wir mussten uns am 11.08.2010 schweren Herzens nach fast 16 gemeinsamen Jahren von Dir verabschieden.

Du kamst damals als winziger Welpe, ohne Fell und total abgemagert zu uns nach Deutschland gekommen. Viel Zeit brauchte es um Dich aufzupäppeln und aus Dir einen gesunden und glücklichen Hund zu machen. Doch als es Dir besser ging, warst Du immer der "Macho" in unserem Haus. Selbst Deine nur geringe Größe von knapp 20cm Schultermaß hat Dich nie dabei beeindruckt. Ja, selbst unserem Nouvolette mit seiner stattlichen Größe von 75cm Schultermaß hast Du Paroli geboten! Doch alle Vierbeiner haben Dich so respektiert wie Du eben warst und oftmals mussten wir einfach nur über Dich und Dein Verhalten lachen.

Unseren großen Umzug nach Ibiza, zurück in Dein ehemaliges Heimatland, hast Du mit uns und 5 weiteren Artgenossen miterlebt. Dort haben wir viele glückliche Jahre zusammen verbracht und natürlich die Sonne und das Meer genossen.
Auch die Rückkehr nach Deutschland 2001, diesmal allerdings mit 16 Artgenossen, war für Dich ein großes Abenteuer. Fremde Gerüche und jede Menge Bäume zum "Pippi" machen waren nun in der Korweiler-Mühle vorhanden.Bis dahin warst Du nie ernsthaft krank gewesen.

Dann im Jahr 2005 plötzlich veränderte sich Dein Leben von heute auf morgen. Du bekamst eine seltene Augenerkrankung und die Entzündung beider Augen ließ sich von keinem Tierarzt in den Griff bekommen. Immer weniger konntest Du sehen und die Vorstellung in einer speziellen Augenklinik brachte Gewissheit, dass Du bald ganz erblinden würdest.
2 Monate später warst Du blind und die Entzündung heilte einfach nicht ab. Darauf hin entschlossen wir uns, Deine Augen entfernen zu lassen, da Du nicht unnötige Schmerzen haben solltest. Lange haben wir uns mit der Klinik und unserer Haustierärztin beraten, ob es denn noch ein lebenswertes Leben in völliger Dunkelheit für Dich sein wird...... ja, es war es! Du hattest von Anfang an keine Probleme, hast Dich schnell mit dieser Situation arrangiert und Deine treue und beste Freundin in dieser Zeit wurde Shaya.
Sie hat Dir sehr geholfen und Dich beschützt. Oftmals haben wir gelacht über so viel "Liebe" und Zusammengehörigkeit, es war schon sehr beeindruckend dies miterleben zu können. Fünf Jahre hast Du trotz Deiner Erblindung glücklich gelebt und auch die Gassigänge waren kein Problem für Dich. Manchmal war ich zwar etwas heiser, denn von nun an musste ich ja ständig mit Dir reden, damit Du wusstest, wo wir hingehen!
Mittlerweile warst Du fast 16 Jahre alt und immer noch der kleine "Sunnyboy". Dies war übrigens Dein vollständiger Name und diesen Namen hast Du auch zu recht getragen! Du warst nicht mehr ganz so schnell unterwegs, doch ansonsten deutete nichts auf eine Erkrankung hin.
Dann, bis vor 3 Wochen, Du fingst an schlecht zu essen und bist sehr ruhig geworden. Dein kleiner Körper wurde immer weniger, gekochte Pute und Hähnchen waren das Einzige, was Du noch essen wolltest und dies auch nur in ganz kleinen Mengen. Auch tägliche Infusionen und Medikamente brachten keinen Erfolg und als Du nicht mehr aufstehen wolltest und auch jegliche Nahrung verweigert hast, haben wir uns entschlossen, Dich am 11.08.2010 über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Dies war kein leichter Schritt und wird es für uns nie werden, doch leiden solltest Du auch nicht.

Machs gut lieber Sunny... wir werden Dich nie vergessen und sind dankbar, dass Du uns 16 Jahre begleitet hast. Deine Freundin Shaya vermisst Dich sehr, oft geht sie Dich suchen in allen Ecken und Körben, doch wir werden alles versuchen um ihr über Deinen Verlust hinweg zu helfen.

Sonntag, 8. August 2010

Hilfe bei der täglichen Arbeit auf dem Gnadenhof nahte und die Freude darüber, war bei uns und den Tieren, wie jedesmal riesen groß...

Dorothea besuchte uns mit ihren Hunden (Lara, Teddy und Hektor) vom 27.07. bis 03.08.2010. Viel hatte sich Dorothea an Arbeit für ihren Besuch diesmal vorgenommen. Das letztes Jahr errichtete Carport bzw. für die Wintermonate der Pferdestall musste gestrichen werden und die beiden Häuser in den Freilaufgehegen ebenfalls.
Doch wer Dorothea kennt, weiß, dass auch alle Vierbeiner auf dem Gnadenhof bei ihren regelmäßigen Besuchen nicht zu kurz kommen sollen. Dorothea überraschte uns und die Vierbeiner mit ihrem mitgebrachten Agility - Parcour. Wir waren erstaunt, zu welchen Leistungen auch noch "alte" Hunde fähig sind und hatten das Gefühl, es machte allen großen Spaß. Doch auch unsere "Sorgenkinder", wie unser kleiner Sunny, kamen nicht zu kurz. Täglich ging Dorothea eine kleine Runde mit ihm auf der Wiese. Schnuppern und noch einige Sonnenstrahlen genießen, machten ihm sichtlich viel Freude. Wir haben in dieser Woche viel gelacht und Dorothea hat all ihre sich vorgenommenen Arbeiten erledigt und schon jetzt freuen wir uns auf das nächste Mal und sagen DANKE, dass es solche Menschen wie Dich gibt!!!